Archiv der Kategorie: Veranstaltungen

Hindemith Tage 2019

Die Fondation Hindemith und das Hindemith Institut Frankfurt laden zu den „Hindemith Tagen 2019“ ein, die das Hindemith Institut Frankfurt u.a. in Kooperation mit der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz und dem Verlag Schott Music Mainz veranstaltet.

Die Eröffnung der diesjährigen Hindemith Tage findet aus gutem Grund in Mainz statt, in diesem Jahr wird „100 Jahre Hindemith – Schott“ gefeiert. Aus diesem Anlass wird der Briefwechsel zwischen Paul Hindemith und seinem Mainzer Verleger vorgestellt, begleitet von einem Klavierrecital mit Olli Mustonen.
Donnerstag, 14. November, 18.30 Uhr, Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz

Die zweite Veranstaltung in Mainz ist am Freitag, den 15. November, 17.30 Uhr im Schott Verlag
(Weihergarten 5). Zur Aufführung kommen :
Rondo für 3 Gitarren (1930)
Sonate für Bratsche und Klavier op. 11 Nr. 4 (1919)
Sonate für Horn und Klavier (1939)
Quintett für Klarinette und Streichquartett op. 30 (Erstfassung 1923)

Hierzu ist eine Anmeldung erforderlich: Hindemith Institut Frankfurt unter 069 597 03 62 oder institut@hindemith.org

Das komplette Programm können Sie dem Flyer oder der Webseite https://www.hindemith.info/de/institut/aktuelles/ entnehmen.

Konzert Erthaler Hof

Konzertankündigung: Freitag, 25.10.2019 19:30, Festsaal des Erthaler Hofs
2. Konzert der Reihe: Friedrich Karl Joseph von Erthal und das Mainzer Musikleben im späten 18. Jahrhundert

Kammermusik und Arien der Mainzer Hofkapelle aus dem späten 18. Jahrhundert
– Franz Xaver Sterkel (1750–1817): Grande Sonate für Klavier D-dur 1. Satz
– Wolfgang A. Mozart (1756–1791): Don Giovanni, Arie der Zerlina „Batti, batti il mio Masetto“
– Georg Anton Kreusser (1746–1810): Quartett für Flöte, Violine, Viola und Violoncello Nr. 6
– Carl David Stegmann (1751–1826): Heinrich der Löwe, Arie des alten Sklaven „Bald faßt der kleine Hügel“
– Wolfgang A. Mozart (1756–1791): Le Nozze di Figaro, Arie der Susanna „Deh vieni non tadar“
– Ernst Schick (1756–1815): Konzert für Violine und Orchester Nr. 3 D-dur (Klavierauszug: Wolfgang Birtel)


– Christoph Willibald Gluck (1714–1787): Alceste, Arie der Alceste „Divinités du Styx“
– Franz Anton Pfeiffer (1752–1787): Quartett für Fagott, Violine, Viola und Violoncello C-dur
– Wolfgang A. Mozart (1756–1791): Le Nozze di Figaro, Arie der Gräfin „Porgi amor“
– Vincenzo Righini (1756–1812): Konzert für Flöte und Orchester 2. Satz (Klavierauszug: Adrian Rüdiger)
– Wolfgang A. Mozart: Don Giovanni, Arie des Don Giovanni „Deh vieni alla finestra“
– Wolfgang A. Mozart: Don Giovanni, Arie der Donna Anna „Or sai chi l’onore“
– Ignaz von Beecke (1733–1803): Streichquartett Nr. 13 g-moll

Ausführende:
Mitglieder des Orchesters des Staatstheaters Mainz:
Michail Katev, Konzertmeister | Wolfgang Hertel, Violine | Martin Eutebach, Violine | Leonie Hartmann, Viola | Traudl Hermann, Violoncello a. G. | Therese Geisler, Flöte | Erik Meßmer, Fagott

Gesangsstudierende der Hochschule für Musik Mainz (Klassen Thomas Dewald, Andreas Karasiak): Soomin Yu, Sopran | Saem You, Sopran | Younjin Ko, Bariton | Seung-Jo Cha, Klavier

Kooperationsveranstaltung der Abteilung Musikwissenschaft (IKM), der Hochschule für Musik und dem Orchester des Staatstheaters Mainz
in Verbindung mit der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte

Johann Anton André und der Mozart-Nachlass

Ein Notenschatz in Offenbach am Main
„Die Frau Wittwe Mozart in Wien, hat mir die sämmtlichen ihr hinterbliebenen Manuscripte ihres Mannes, käuflich überlassen“. Mit dieser Zeitungsanzeige leitete Anton André im Jahr 1800 eine Werbekampagne  ein. Der Offenbacher Musikverleger hatte den gesamten künstlerischen Nachlass des 1791 verstorbenen W. A. Mozarts erworben. Über 50 Jahre vewahrten die Andrés die Mozart-Originale in der Stadt, bis es 1854 zu einer Erbteilung kam. Die Führung beleuchtet die Hintergründe des Ankaufs, die verlegerische Praxis Andrés und die Geschichte um den Verbleib der Mozart-Autographen nach 1854.

Sonntag, 29. September 2019, 11 Uhr
Führung mit Birgit Grün M.A.
Haus der Stadtgeschichte Offenbach
Reguläre Eintrittspreise. Keine Anmeldung erforderlich.

Tagung & Konzert zu Erthal

2019 jährt sich der Geburtstag von Kurfürst Friedrich Karl Joseph von Erthal zum 300. Mal. Dies nehmen die Abteilung Musikwissenschaft des IKM (Institut für Musikwissenschaft und Kunstgeschichte) des Johannes Gutenberg-Universität Mainz und die Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte zum Anlass, die musikalischen Aktivitäten unter Erthal in den Mittelpunkt einer Tagung mit drei begleitenden Konzerten zu stellen.

Am Samstag, den 14.9.2019 finden ab 10 Uhr im Festsaal des Erthaler Hofs (Schillerstr. 44) Vorträge statt, die verschiedene Aspekte des Musiklebens zur Erthal-Zeit aufgreifen.

In enger inhaltlicher Verbindung zur Tagung stehen drei Konzerte, das erste ebenfalls am 14.9 um 18 Uhr mit Werken von Vincenzo Righini und Franz Heinrich Ehrenfried. Weitere Konzerte sind am 25.10. und 16.11. mit Werken Mainzer Musiker.

Nähere Informationen zur Tagung und den Konzerten finden sich im Veranstaltungsflyer.

Ausstellungsbesuch

Die Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte lädt ihre Mitglieder (und zukünftigen Mitglieder) am 28. August 2019 um 14.00 Uhr zu einem gemeinsamen Besuch der derzeit im Institut für Stadtgeschichte Frankfurt laufenden Ausstellung „Clara Schumann: Eine moderne Frau im Frankfurt des 19. Jahrhunderts“ ein. Frau Dr. Ulrike Kienzle, die die anlässlich des 200. Geburtstages von Clara Schumann (geb. Wieck) verwirklichte Ausstellung kuratiert, wird uns in einer rund einstündigen Führung durch Schumanns Wirken in der Metropole leiten.
Mehr Information zur Ausstellung finden Sie auf der Seite des Instituts für Stadtgeschichte. Alle Infos zum Besuch finden Sie auch auf dem Aushang, ganz einfach hier:

Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden Interessierte gebeten, sich bei Chantal Köppl (chkoeppl@uni-mainz.de) anzumelden.

Treffpunkt: 13.45 Uhr vor dem Institut für Stadtgeschichte Frankfurt

INSTITUT FÜR STADTGESCHICHTE
Im Karmeliterkloster
Münzgasse 9
60311 Frankfurt am Main

Ausstellung zu Clara Schumann

In Koorperation mit der Frankfurter Robert-Schumann-Gesellschaft ist ab dem 16. April anlässlich ihres 200. Geburstages eine Ausstellung zu Clara Schumann im Institut für Stadtgeschichte zu sehen.

1878 ließ sie sich in Frankfurt nieder und prägte als „Erste Klavierlehrerin“ von Dr. Hoch’s Konservatorium das Musikleben der Stadt. Die Ausstellung zeigt das bewegte Leben Clara Schumanns und ihrer Kinder im Wechselspiel mit den Geschicken der sich wandelnden Stadt. Das Begleitprogramm ergänzt die Ausstellung mit Vorträgen und Konzerten.

Tagung zu Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt

Vom 30.11. – 2.12.2018 findet im Jagdschloss Kranichstein eine Tagung zum vielseitig musikalisch tätigen Landgrafen Ernst Ludwig von Hessen-Darmstadt (1667–1739) statt.  Am 26.12.2017 jährte sich sein Geburtstag zum 350. Mal. Aus diesem Anlass hat die Christoph-Graupner-Gesellschaft ein Symposium konzipiert, das sich speziell den musikalischen Ambitionen des Regenten widmet. Beim Begleitkonzert am 1.12. sind nicht nur Kompositionen des Landgrafen zu hören, sondern auch Werke Graupners, Telemanns und Lullys.

Weitere Informationen und den Veranstaltungflyer finden Sie auf der Seite der Christoph-Graupner-Gesellschaft.

Mitgliederversammlung 2018

Am 20. Oktober 2018 um 11.30 Uhr findet im Hörsaal der Abteilung Musikwissenschaft im Institut für Kunstgeschichte und Musikwissenschaft (IKM) der Johannes Gutenberg-Universität unsere jährliche Mitgliederversammlung statt. Aus organisatorischen Gründen konnte der Plan, uns in Koblenz zu treffen, nicht ungesetzt werden.

Neben der üblichen Tagesordnung wird das Online-Lexikon Musik und Musiker am Mittelrhein 2 vorgestellt und mit mehr als 200 Artikeln an den Start gehen.

Die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft erhalten in den nächsten Tagen per Post das neue Mitteilungsheft (Nr. 90). Neben einem größeren Aufsatz zum Dirigenten Carl Anschuez (1818–1870) befassen sich zwei weitere Beiträge mit der Musik am Hof des Landgrafen von Hessen-Homburg und dem Musikleben in Bad Kreuznach. Wir wünschen angenehme Lektüre.

Goethe und Musik

Bei der diesjährigen Goethe-Festwoche steht das Thema Musik im Mittelpunkt. Zum Programm gehören zahlreiche Konzerte, wie beispielsweise Aufführungen des Singspiels Erwin und Elmire des Offenbacher Komponisten und Verlegers Johann André. Weitere Höhepunkte sind ein kommentiertes Konzert zur „Musik in Goethes Elterhaus“ und musikalischen Führungen durch das Frankfurter Goethe-Haus. Nähere Informationen finden sich auf der Website der Goethe-Festwoche.