Das neue Jahr bringt uns wieder zahlreiche runde Geburts- und Todestage mittelrheinischer Persönlichkeiten! Wir starten am 10. Januar mit dem 100. Todestag von Albert Klautzsch.

Das neue Jahr bringt uns wieder zahlreiche runde Geburts- und Todestage mittelrheinischer Persönlichkeiten! Wir starten am 10. Januar mit dem 100. Todestag von Albert Klautzsch.

Die Abteilung Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz zeigt ab dem 19. Januar 2026 in der „Schule des Sehens“ der Universität Mainz die Ausstellung „Mainz singt – Auf Spurensuche im Archiv der Mainzer Liedertafel“.
Die Vernissage zur Ausstellung findet am Montag, 19. Januar 2026, ab 18.30 Uhr in der Schule des Sehens (https://www.ub.uni-mainz.de/de/schule-des-sehens) statt. Auf dem Programm stehen ein Grußwort des Vizepräsidenten für Forschung und wissenschaftliche Karrierewege, Univ.-Prof. Dr. Stefan Müller-Stach, ein Einführungsvortrag von Univ.-Prof. Dr. Klaus Pietschmann, Leonie Krempien M.A. und dem studentischen Kurator*innen-Team, ein Einführungsvortrag von Jonathan Gammert sowie musikalische Beiträge der Mainzer Singakademie unter der Leitung von Alexander Süß. Im Anschluss daran wird es einen ersten Ausstellungsrundgang mit Umtrunk geben.
Um Anmeldung zur Vernissage bis zum 14. Januar 2026 unter anmeldung-musikwissenschaft@uni-mainz.de wird gebeten.
Die Ausstellung wird am 20. April enden. Das entsprechende Rahmenprogramm zur Ausstellung wird noch bekanntgegeben.


Die Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte e.V. trauert um ihr Beiratsmitglied, Herrn
Prof. Dr. Ulrich Mazurowicz
der am 29. November 2025 im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Ulrich Mazurowicz gehörte zu den dienstältesten Mitgliedern der Arbeitsgemeinschaft, in die er am 1. Januar 1974 eingetreten war. Aus Hirschberg/Schlesien stammend, war er nach dem Lehramts- und Musikwissenschaftsstudium in Mainz zunächst einige Jahre als Lehrer an Grund- und Hauptschulen tätig, bevor er 1973 Assistent an der Erziehungswissenschaftlichen Hochschule Rheinland-Pfalz, Abteilung Worms, wurde. 1980 erfolgte die Promotion an der JGU Mainz bei Prof. Dr. Hubert Unverricht zum Dr. phil. mit einer Arbeit über die Geschichte des Streichduetts in Wien von 1760 bis zum Tod Joseph Haydns; zwei Jahre später erschien die Dissertation im Druck, es folgten Editionen dieses Repertoires bei Bärenreiter sowie im Rahmen der Haydn-Gesamtausgabe bei Henle.
1982 gelangte er als Oberstudienrat im Hochschuldienst an das Institut für Musikpädagogik der Goethe-Universität Frankfurt am Main, dessen Geschäfte er von 1993 bis 1998 führte. 2006 wurde er dort zum Honorarprofessor ernannt. Überdies war er 1991 und 1992 an der Universität Koblenz-Landau, Abteilung Landau, sowie im WS 1994/95 an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg tätig. Im Rahmen seiner Lehrtätigkeit vertiefte er seine Forschungen etwa zu Konzepten Musikalischer Früherziehung und vermittelte zahlreichen Lehramtsstudierenden Gegenstände des Musiklernens und Methoden des Musiklehrens, wozu er 2005 auch einen Leitfaden zum Studium und zur Prüfungsvorbereitung publizierte.
Unserer Arbeitsgemeinschaft in Mainz blieb er über all die Jahre eng verbunden, stand stets mit Rat und Tat zu Seite und begleitete die Aktivitäten bis in die jüngste Vergangenheit durch eigene Beiträge. Sein besonderes Interesse für Kirchenglocken brachte er als Campanologie-Beauftragter ein. Unvergessen bleiben seine ungebrochene Freude und Begeisterung, mit der er an größeren und kleineren Kongressen und Tagungen teilnahm. Er wird uns fehlen, aber wir werden uns dankbar an ihn erinnern.
Das Aschaffenburger Clavierbuch – eines der wenigen erhaltenen Manuskripte aus der Zeit um 1700 im Bestand der Johannes Gutenberg-Universität Mainz – umfasst nahezu alle zum damaligen Studienrepertoire für Tasteninstrumente zählenden Bereiche. Die nun erschienene, von Birger Petersen und Markus Stein herausgegebene Edition der Clavierkompositionen als erster Band der Reihe »Musik am Mittelrhein« (Mainz: Schott 2025) wird ergänzt durch die Edition der Generalbasslehre und der Lieder des Bands im Open Access im Rahmen der Schriftenreihe der Hochschule für Musik Mainz.
Anlässlich der Veröffentlichung des Buches
Versuchsstation der Moderne. Das Darmstädter Hoftheater in der Zeit des Großherzogs Ernst Ludwig
von Dr. Rouven Pons sei auf die Buchvorstellung am 25. November 2025 hingewiesen:
Am 157. Geburtstag von Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rhein wird ein neues Buch über das Darmstädter Hoftheater in seiner Regierungszeit vorgestellt („Versuchsstation der Moderne. Das Darmstädter Hoftheater in der Zeit des Großherzogs Ernst Ludwig von Hessen (1892–1918)“). Die Studie beleuchtet erstmals ausführlich die heraufziehende Theatermoderne in Darmstadt und setzt das Hoftheater in Beziehung zu Theaterexperimenten auf der Mathildenhöhe.
Zur Einführung in die Thematik spricht der Leiter des großherzoglichen Haus- und Familienarchivs, Dr. Rainer Maaß, mit dem Autor des Buches, Dr. Rouven Pons.
– Eintritt frei –
Ort:
Hessisches Staatsarchiv Darmstadt – Haus der Geschichte, Karolinenplatz 3, 64289 Darmstadt
18 Uhr
Weitere Infos gibt es auf der Website des Landesarchivs Hessen
In Erinnerung an ein historisches Konzert mit königlichen Gästen rund um den Besuch der englischen Königin Queen Victoria I. auf Schloss Stolzenfels wird am 15. August ein Konzertprogramm anno 1845 aufgeführt.
Moderiert von Prof. Dr. Klaus Pietschmann präsentieren Musikerinnen und Musiker sowie Gesangssolistinnen und -solisten ein Konzertprogramm nach historischem Vorbild:
Gespielt werden Vokal- und Instrumentalwerke einiger Komponisten, darunter mit Regionalbezug Peter Joseph von Lindpaintner (1791–1856), Giacomo Meyerbeer (1791–1864) und Henri Vieuxtemps (1820–1881).
Alle weiteren Informationen sowie Tickets finden Sie auf der Website der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, das gesamte Programm finden Sie hier als Flyer:


Das neue Jahr bringt uns wieder zahlreiche runde Geburts- und Todestage mittelrheinischer Persönlichkeiten. Wir starten heute mit dem Doppeljubläum von Ernst Weigand und Max Post!

Ein Konzert der besonderen Art und zugleich der Höhepunkt des 40-jährigen Jubiläums des Ensemble Vocale Mainz. Es erklingen Werke aus dem Frühbarock, die einst von Musikern aus Kurmainz komponiert wurden – Werke u. a. von Gabriel Plautz (1590–1641), Daniel Bollius (um 1590–1642) und Philipp Friedrich Buchner (1614–1669).
Die Konzerte sind am 14. Dezember in der Burgkirche in Ingelheim und am 15. Dezember in St. Bonifaz in Mainz. Weitere Infos im Flyer.
Die Veranstaltung durch die Dr. Uwe Baur und Jutta Truber-Baur Musikstiftung unterstützt.
Zum Flyer:
Im Rahmen eines aktuellen Erschließungsprojekts „Die Opern-Bestände des Mainzer Nationaltheaters (1788–1792)“ von Fabian Kolb werden an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt die erhalten gebliebenen historischen Aufführungsmaterialien sowie weitere Quellen aus dem Umfeld des Mainzer Nationaltheaters erhoben, digitalisiert und über eine Plattform der Frankfurter Universitätsbibliothek Johann Christian Senckenberg öffentlich zugänglich gemacht. Auch Verweise auf die zeitgenössischen Verlagsprodukte des Mainzer Hofmusikstechers und Musikalienhändlers Bernhard Schott, die mutmaßlich direkt auf das Material des Mainzer Nationaltheaters zurückgehen und großenteils von Ensemblemitgliedern des Theaters hergestellt wurden, sind in die Quellenerhebung integriert. Gleiches gilt für die handschriftlich überlieferten zeitgenössischen Einrichtungen für Harmoniemusik, die von dem Mainzer Hofoboisten Franz Heinrich Ehrenfried stammen.
Weitere Informationen sowie Zugang zu den Digitalisaten über die Projektseite: https://sammlungen.ub.uni-frankfurt.de/mainztheater
Im Rahmen des Projekts findet am Mittwoch, dem 20. November 2024, um 19:30 Uhr im Kleinen Saal der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Frankfurt ein Konzert des Instituts für Historische Interpretationspraxis der HfMDK unter Eva Maria Pollerus statt, das anhand einer Auswahl verschiedener Nummern und Stücke aus dem Mainz-Frankfurter Spielplan der Jahre 1788 bis 1792 exemplarisch die große Vielfalt des Repertoires wie die spezifischen Besonderheiten der Mainz-Frankfurter Versionen in historischer Aufführungspraxis erlebbar macht. Musiziert wird aus dem originalen Quellenmaterial; auch die zeitgenössischen hausmusikalischen Bearbeitungen und jene für Harmoniemusik werden als besondere historische Rezeptionsmodi mitberücksichtigt.
„das beste Theater Deutschlands“: Aus den Opern-Beständen des Mainzer Nationaltheaters 1788–1792
Weitere Informationen sowie Tickets unter: https://www.hfmdk-frankfurt.de/veranstaltung/das-beste-theater-deutschlands-aus-den-opern-bestaenden-des-mainzer-nationaltheaters
Sonntag, 6. Oktober 2024, Staatsarchiv Darmstadt & Darmstadtium Darmstadt
11:00 Uhr, Staatsarchiv Darmstadt, Karolinenplatz, Vortragssaal: Workshop:
Carl Amand Mangold und das höfische und bürgerliche Musikleben in Darmstadt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts
Kurzvorträge & Musik
mit: Dr. Peter Engels (Staatsarchiv Darmstadt), Prof. Dr. Ursula Kramer (Abteilung Musikwissenschaft der Johannes Gutenberg-Universität Mainz) und Studierenden der Mainzer Musikwissenschaft
Programm:
Einführung (Ursula Kramer)
Darmstadt in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts (Peter Engels)
Zur Biografie Carl Amand Mangolds (Maria Lüfing)
Carl Amand Mangold und seine Anstellung am Hoftheater Darmstadt (Ursula Kramer)
Organisatorische Aspekte der Hofmusik:
Verwaltung der Instrumente (Patrick Sabeder)
Zur Frage der Mitwirkung der Hofkapelle in privat organisierten Konzerten (Michael Schubert)
Musikalische Umrahmung: Carl Amand Mangold, Serenade für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn und Fagott (Bläserquintett Ensemble fantastique)
18:15 Uhr, Darmstadtium: Einführung:
Carl Amand Mangolds Oper Gudrun
mit: Prof. Dr. Ursula Kramer
19:00 Uhr, Darmstadtium: halbszenische Aufführung:
Carl Amand Mangold Gudrun
mit: Gesangssolisten; Konzertchor Darmstadt, Leitung: Wolfgang Seeliger
