Lexikon MMM²

Musik und Musiker am Mittelrhein (MMM2)
Ein biografisches, orts- und landesgeschichtliches Nachschlagewerk

Begründet von Hubert Unverricht,
Zweite, völlig überarbeitete Ausgabe

Herauszugeben im Auftrag der Arbeitsgemeinschaft für mittelrheinische Musikgeschichte e. V. von Univ.-Prof. Dr. Axel Beer (Johannes Gutenberg-Universität, Mainz)

Wissenschaftlicher Beirat:
Dr. Uwe Baur, Koblenz
Prof. Dr. Ulrich Mazurowicz, Budenheim
Dr. Günter Wagner, Mainz

Das Lexikon Musik und Musiker am Mittelrhein wurde 1974 und 1981 in zwei Bänden von Hubert Unverricht als ein biographisches, orts- und landesgeschichtliches Nachschlagewerk herausgegeben; es erschien als Band 21 und 22 der Beiträge zur mittelrheinsichen Musikgeschichte im Verlag Schott, Mainz. Eine vollständig überarbeitete, also grundlegend neu recherchierte, neu konzipierte und vor allem auch erweiterte zweite Auflage dieses Lexikons zur mittelrheinischen Musikgeschichte ist längst ein Desiderat, konnte aber trotz intensiver Vorarbeiten bisher nicht realisiert werden. Der zu betrachtende geographische Raum umfasst gemäß der Satzung der Arbeitsgemeinschaft zunächst das gesamte Bundesland Rheinland-Pfalz, ferner das Saarland, von Hessen den Rheingau und Teile des ehemaligen Fürstentums Nassau, das frühere Großherzogtum Hessen-Darmstadt, von Baden-Württemberg die ehemaligen Teile der Kurpfalz, schließlich die im ehemaligen Oberstift des Kurfürstentums Mainz in Bayern (Unterfranken) gelegenen Gebiete. Neben einem Kernraum, den wir möglichst lückenlos erfassen wollen, sollen ausgewählte Städte- und Personenartikel aus der Peripherie die Einflüsse auf die eben umrissene Gegend deutlich machen.

Die veränderte Konzeption der Neuauflage hat manche redaktionellen Maßgaben zur Folge, die im ersten Anlauf einer lexikographischen Erfassung der Musikgeschichte jener Regionen noch unterblieben waren, um, wie Hubert Unverricht in seinem Vorwort schrieb, nicht „in jeder Weise glättend und uniformierend“ in die Texte der Autorinnen und Autoren einzugreifen. Mittlerweile, auf der Grundlage dieses ersten Überblicks, hoffen wir, dass die zweite Auflage ein einheitlicheres Gesicht erhält (ohne in inhaltlichen Schematismus zu verfallen) und teils auch andere Akzente setzen wird. Nach wie vor bleiben aber die Grundsätze der ersten Auflage des Nachschlagewerks gültig, die Hellmut Federhofer in seinem Geleitwort folgendermaßen beschrieb: „Eine Bestandsaufnahme aller einschlägiger Quellen ist […] Voraussetzung. […] Sein Wert liegt in dem, was Enzyklopädien und Lexika anderer Zielsetzungen nicht enthalten können.“ Wir verstehen folglich auch die zweite Auflage als einen „Eitner für den Mittelrhein“, eine Dokumentation des Quellenrepertoires, in der nicht ästhetisch geurteilt, sondern primär faktisch verlässlich informiert wird.

Wer unser Autorenteam unterstützen möchte, kann sich gerne beim Herausgeber oder bei der Redaktion per E-Mail melden. Wir freuen uns stets über aktive und zuverlässige Autorinnen und Autoren.